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Die Heilpraktikerausbildung in Deutschland sieht eine schulische Ausbildung an privaten Bildungseinrichtungen vor. Neben einer Ausbildung mit Vollzeitunterricht gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit in einem Fernstudium oder in Abend- bzw. Wochenendkursen den Beruf des Heilpraktikers zu erlernen. Die Ausbildung zum Heilpraktiker dauert in der Regel zwischen 1 und 3 Jahren. Dies hängt von
der Auswahl des Unterrichtsmodells sowie der Bildungseinrichtung ab. Nach der regulären Ausbildungszeit wird oftmals eine zusätzliche Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung angeboten, die nochmals 6 Monate in Anspruch nimmt. Um der Verantwortung des Berufes gerecht zu werden, ist die Prüfung nicht so einfach, wie viele vielleicht denken. Die hohen Durchfallquoten bei den mehrmals im Jahr stattfindenden Heilpraktikerprüfungen untermauern dies.
Planen Sie deshalb genügend Zeit für die Aneignung der wichtigste
Lerninhalte einschließlich der Prüfungsvorbereitung ein. Bei einer gründlichen und gewissenhaften Vorbereitung steht einer erfolgreichen Absolvierung der Heilpraktikerprüfung nichts mehr im Wege!
Der theoretische und praktische Unterricht erfolgt durch:
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Ausbildungsinhalte:
Folgende Inhalte sollten Bestandteil der Heilpraktikerausbildung sein:
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Übersicht:
Neben dem Allgemeinen Heilpraktiker („großer Heilpraktiker“) gibt es zusätzlich den Heilpraktiker Psychotherapie („kleiner Heilpraktiker“). Hier sind die Ausbildungsinhalte stark reduziert. Das prüfungsrelevante Wissen umfasst im Wesentlichen die Psychologie und Psychopathologie. Nach der Heilpraktikerausbildung und bestandener Heilpraktikerprüfung dürfen allerdings nur psychische Erkrankungen diagnostiziert und behandelt werden.
Neben der humanmedizinischen Ausbildung zum Heilpraktiker gibt es auch eine veterinäre Heilpraktikerausbildung. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Ausbildungseinrichtungen, die diese Ausbildung zum Tierheilpraktiker anbieten. |
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