Interview
Jean-Claude Alix

Jean-Claude Alix ist „Heilpraktiker
aus Leib und Seele“. Nach einer
Tätigkeit als Diplom-Informatiker
hat er acht Jahre in Hilden eine
Praxis für Chiropraktik geführt.
1991 wurde durch ihn die
MEDICUS-Heilpraktikerschule
gegründet, die heute Filialen in
Hilden und in Essen unterhält. Seit
1999 leitet er sein eigenes
„Naturheilzentrum
Buchweizenberg“, in dem mit
vielfältigen Naturheilmitteln und
Naturheilverfahren behandelt wird.
Besondere Schwerpunkte liegen
auf Aufklärung und Vorbeugung.
Jean-Claude Alix ist als
Vortragender bei vielen
Fachveranstaltungen und als
Autor mehrerer Bücher bekannt.
Mehr unter
www.alix-naturheilzentrum.de

Wie beurteilen Sie die Rolle
der Heilpraktiker in der
heutigen Zeit?

Die Heilpraktiker spielen in der
deutschen medizinischen
Landschaft -ganz unbemerkt- eine
Schlüsselrolle. Sie sind der
Ausdruck der medizinischen
Wünsche der Bevölkerung.
Patienten, die Heilpraktiker
aufsuchen, müssen in den meisten
Fällen zusätzlich zu ihren
Zwangs-Krankenkassenbeiträgen
die Leistungen des Heilpraktikers
aus eigener Tasche begleichen.
Das ist der Beweis eines echten
Bedarfes.
Die chemische Medizin ist zu
Beginn des 3. Millenniums trotz
oder wegen höchster
Technisierung nicht in der Lage,
die Gesundheit der Bevölkerung
zu gewährleisten. Jahr für Jahr
steigt prozentual die Zahl der
Todesfälle durch Krebs und
Herzinfarkt/Schlaganfall. Der Trend
verstärkt sich sogar. Das ist wohl
der Beweis, dass nicht mal die
Grundprobleme verstanden
worden sind. Es bedeutet, dass
dieser durch Pasteur, Virchow und
Robert Koch geprägte Weg uns an
das Ende einer Sackgasse geführt
hat. Das MUSS sich ändern und
WIRD sich ändern.
Die medizinische Landschaft ist
leider sehr rau geworden. Man
spricht mittlerweile von
Zwangsimpfungen und
Patientenverfügungen. Die
Menschen werden zum Wohle
einer florierenden Industrie immer
mehr entmündigt. Es ist wichtig,
die Patientenrechte zu stärken,
damit die individuelle Freiheit
wenigstens in den Grundzügen
erhalten bleibt.
Dafür muss es Alternativen geben,
denn wer keinen anderen Weg
kennt, kann nicht wählen. Wichtig
ist zu wissen, dass die
Naturheilkunde keine
komplementäre Medizin ist. Sie ist
eine eigenständige, logische und
physikalisch nachweisbare
Medizin, aufgebaut auf der Basis
tausendjähriger Erfahrung. Ohne den Druck der Bevölkerung und die massiv steigenden Besucherzahl bei den Heilpraktikern seit Anfang der 90er Jahre gäbe es heute keine Naturheilärzte in Deutschland. Wir Heilpraktiker haben (noch) den einzigen echten freien medizinischen Beruf in unserem Land und es ist eminent wichtig, dass zukünftige junge Kollegen sich dessen bewusst sind und diesen Beruf erhalten helfen.

Was würden Sie jemanden
mit auf den Weg geben
wollen, der sich heute für
eine Ausbildung zum
Heilpraktiker/zur
Heilpraktikerin entscheidet?

Sie/er soll bewusst auf diesen
wunderbaren Beruf zugehen und
dazu beitragen, dass unsere
Freiheit zum medizinischen Wohle
der deutschen (europäischen)
Bevölkerung bestehen bleibt. Ich
freue mich über jeden Einzelnen,
der durch kompetente,
erfolgreiche Arbeit der
Naturheilkunde die Anerkennung
verschafft, die sie verdient.
Dazu gehören eine erstklassige
Ausbildung und ein offener Geist.
Bitte stellen Sie immer alles in
Frage. Unsere Welt braucht
Querdenker. Einstein sagte „um
ein tadelloses Mitglied einer
Schafherde sein zu können, muss
man vor allem ein Schaf sein“. Wir
brauchen bewusste Therapeuten
und informierte Patienten. Dann
wird sich die Welt von alleine
ändern.Seien Sie sich dessen
bewusst, dass es keine „doofe“
Therapie gibt. Wer heilt, hat Recht,
egal ob der Erfolg durch
technisierte Naturheilkunde wie
Ozon-Therapie, Magnetfeld, EAV,
MetaScan u.v.a. … durch
Informationsmedizin wie
Homöopathie und Akupunktur
oder durch Auflegen der Hände
und Geistheilung erzielt wird.
Diese Erfolge sind der ständige
Beweis, dass die Ära der
Molekül-Medizin wissenschaftlich
unhaltbar, überholt und endgültig
beendet ist.

Haben Sie noch einen
besonderen Tipp?

Neben der soliden Ausbildung in
Anatomie, Physiologie und
Pathologie, würde ich den
zukünftigen jungen Kolleginnen
und Kollegen raten, sich bereits
während der Lernphase über das
hinausgehend zu informieren, was
in der Prüfung verlangt und in den
Schulen unterrichtet wird. Es gibt
so viele neue Erkenntnisse und
gute Bücher, die dazu motivieren,
sich mit Hingabe auf den
zukünftigen Beruf vorzubereiten
und dann auch helfen, in einer
„Frustphase“ während der
Ausbildung durchzuhalten.
Kompetent sein bedeutet, ständig
auf dem Laufenden zu sein und
auch seine Augen für das zu
öffnen, was sich in verwandten
Gebieten, wie z.B. der
Quanten-Physik tut. Gehen Sie auf
Messen und nutzen Sie die
Fortbildungsangebote „unserer“
Firmen. Sie werden Unmengen an
praktischen Tipps erhalten. …und
Ihr Wissensdurst darf niemals
versiegen. Auch für mich ist
ständige Weiterbildung eine
Selbstverständlichkeit.
Viel Spaß

heilpraktikerABC sagt
herzlichen Dank für das
Gespräch!

Jean-Claude Alix

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