Quendel-, Galgant- oder Muskatsauce
Zutaten:
40 g Butter,
40 g Dinkelmehl, ½ l Milch, 1 Zwiebel, ca. 2 TL Quendel (Galgant oder Muskat), Salz, Bertram, Kreuzkümmel (Cumin), Rotwein zum Abschmecken
Zubereitung:
Die Butter schmelzen, die geschälte, gehackte Zwiebel darin weichdünsten, dabei darauf achten, daß sie hellgelb bleibt. Mit Mehl überstäuben, einige Minuten anschwitzen, dann nach und nach mit Milch aufgießen und gut durchkochen. Dabei immer wieder rühren. Je nach Art der Sauce reichlich Quendel, Galgant oder Muskat hinzufügen, außerdem mit Salz, Bertram und Kreuzkümmel würzen. Mit Rotwein abschmecken.
Süße Mandeln
Die gesundheitliche Bedeutung der Mandeln wurde von Hildegard in vollem Umfang erkannt.
"Wer ein leeres Gehirn hat und eine schlechte Gesichtsfarbe und daher Kopfweh, esse oft süße Mandeln (täglich 5 bis 10 Stück), dem füllen sie das Gehirn und geben ihm eine gute Gesichtsfarbe zurück. Aber auch wer lungenkrank ist und an der Leber leidet, esse oft Mandeln roh oder gekocht..."
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Habermus
Zutaten:
1 Tasse Dinkelschrot
(-grütze,-flocken) 2-3 Tassen Wasser 1 Tl Honig 1 Msp Galgant 1 Msp Bertram 1 Msp Zimt 1 geschnittener Apfel 1 Tl süße gehackte Mandeln 1 Tl Flohsamen Saft von 1/2 Zitrone
Zubereitung:
Dinkel in Wasser einrühren, unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Honig und Würze dazugeben und weiter köcheln(ausquellen) lassen.
Die Kochzeit beträgt 5-10 Min, Äpfel in den letzten Minuten dazutun. Mandeln und Flohsamen auf das fertig gekochte Mus streuen. Die Halbe Zitrone darüber auspressen. Knoblauch - das Antipilzmittel
"Knoblauch hat die rechte Wärme, wächst und grünt aus der Kraft des Morgentaues. Er fördert die Durchblutung, und doch soll man Knoblauch maßvoll essen, damit er das Blut nicht zu stark erhitzt."
Knoblauch ist das Antipilzmittel schlechthin in der Hildegard-Medizin. |
Die Heilkräfte der Gemüse
Bei der sich noch weiter fortsetzenden Auswahl von Gemüsen handelt es sich nicht nur um solche Gemüsesorten, die bei Rheuma und Gicht heilend und vorbeugend wirken, sondern auch die Gesundheit des gesamten Organismus fördern.
Bohnen - erwärmen und lindern
"Bohnen erwärmen und sind eine gute Speise für Gesunde und Kranke... weil sie nicht soviel Schleim erzeugen wie Erbsen. Ganz besonders gut verdaulich ist Bohnenmehl, gut und nützlich für Kranke und Gesunde...Wenn jemand an den Eingeweiden erkrankt ist, soll er die Bohnen in Wasser kräftig abkochen, etwas Butter oder Sonnenblumenöl dazugeben und warm essen, nachdem er die Bohnen vorher abgetrennt hat. Das soll er oft machen, und er wird geheilt." Ich verwende nach der Hildegard-Küche alle Bohnen, sowohl grüne, Stangen- oder Buschbohnen als auch weiße, schwarze, rote oder trockene Bohnen oder Sojabohnen. Anmerkung
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