Unterrichtsskripte für die Ausbildung

„Prüfung bestanden!“ jubelt Gaby. „Als erstes werde ich jetzt meine Ordner mit den Unterrichtsskripten entsorgen... Weg damit...“.
Aber warum weg damit? Offensichtlich war Gaby mit Ihren Skripten unzufrieden. Aber wie sehen gute Unterrichtsskripten im Normalfall aus? Nachfolgend wird auf diese Frage näher eingegangen.
Ein gutes Unterrichtsskript beginnt auf jeden Fall mit einem Deckblatt. Die Gestaltung des Deckblattes sollte für alle Skripten einheitlich sein. Angaben zur Schule, zum Unterrichtsthema, zum Autor und zur Version dürfen nicht fehlen. Ein oder mehrere Bild(er), passend zum Thema, wecken die Neugierde der Schüler.
Im Anschluss an das Deckblatt folgt ein ausführliches und gut strukturiertes Inhaltsverzeichnis mit Seitenangaben zu den einzelnen Textabschnitten. Dies wird hier explizit erwähnt, da längst nicht alle Unterrichtsskripten an Heilpraktikerschulen mit einem Inhaltsverzeichnis versehen sind.
Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Unterrichtsskripten ist das Schriftbild. Die Texte sollten gut lesbar sein. Dies ist bei den Schriftarten Arial, Verdana oder CenturyGothic gewährleistet. Der Schriftgrad darf nicht kleiner als 11 oder 12 sein.
Ein Unterrichtsskript ist kein Buch! Es stellt lediglich eine Zusammenfassung der wichtigsten Sachverhalte in den Lehrbüchern dar. Die Autoren der Unterrichtsskripten sollten sich die Fragen stellen, ob die unterrichtsbegleitenden Handouts für die Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung geeignet sind. Es ist nicht sinnvoll, die Text mit zu vielen „unwichtigen“ Informationen zu überfrachten. Besser ist es, wenn noch genügend Platz für handschriftliche Notizen vorhanden ist.
Der Mensch denkt in Bildern! Gute Unterrichtsskripten enthalten viele Bilder, Grafiken und Tabellen. Der Text wird aufgelockert und der Unterrichtsstoff bleibt besser im Gedächtnis hängen.
Die Qualität von Unterrichtsskripten steht und fällt mit der Rechtschreibung und der fachlichen Korrektheit. Gerade medizinische Fachbegriffe stellen bei der Dokumenterstellung immer noch ein großes Problem für die Rechtschreibprüfung moderner Textverarbeitungsprogramme dar. Hier hilft nur der Einsatz von medizinischen Nachschlage- werken. Die Aufbereitung der Skripten in Form eines Lückentextes sollte vermieden werden. Da sich das medizinische Wissen laufend erweitert, ist eine fortwährende fachliche Überprüfung der Texte notwenig z.B. Notfallmedizin.
Abschließend rundet ein Stichwortverzeichnis das Unterrichtsskript ab. Während der Vorbereitung auf die Heilpraktiker- prüfung zählt jede Minute. Langwieriges Suchen nach bestimmten Informationen kann nervenaufreibend sein. Ein übersichtliches Stichwort- verzeichnis ist in dieser Situation ausgesprochen hilfreich!
Die Inhalte der Texte sollen an Ihren Bedürfnissen orientiert sein. Deshalb: teilen Sie uns Ihre konstruktive Kritik, Ihre Wünsche und Anregungen oder wie es Ihnen beim Umsetzen der Vorschläge ergangen ist, mit.

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