Kapuzinerkresse, die Feuerblume aus Peru

Die gelb und orange blühende Kapuzinerkresse ist bei uns eine Gartenpflanze. Ein auffälliges Merkmal sind die sattgrünen, schildförmigen Blätter und die schwefelgelben bis orangeroten Blüten, deren spitz ausgezogener farbiger Sporn an die Kopfbedeckung der Kapuzinermönche erinnert. In der südamerikanischen Heimat, den peruanischen Anden, tauchen Kolibris ihre langen Schnäbel in die Blüten und finden am Boden des Sporns die Belohnung in Form eines süßen und zugleich leicht scharfen Nektars. Das weiche Kraut sowie die Blüten eignen sich als Salat. Die Blütenknospen und die unreifen Früchte werden in Essig und Salzbrühe eingelegt und als unechte Kapern angeboten. Gerne als indianische Kresse bezeichnet, ist die Kapuzinerkresse ein Heilkraut von großer Wertschätzung.
Die Inhaltsstoffe der Pflanze, die Benzyl-Senföle haben bakterienhemmende, antivirale und pilzbekämpfende Eigenschaften.

Man verwendet Kapuzinerkresse zur unterstützenden Behandlung von Infektionen der ableitenden Harnwege, bei Katharrhen der Luftwege sowie äußerlich bei leichten Muskelschmerzen.
Die Peruanische Feuerblume wird als Frischpflanze bei grippalen Infekten, Bronchitis und Harnwegsinfektionen, besonders bei Blasenentzündungen innerlich eingenommen. Die antibiotische und bakterizide Wirkung der Heilpflanze, die in erster Linie auf Senfölglykoside zurückgeht, ist seit den 50er Jahren wissenschaftlich bewiesen.

Kapuzinerkresse als Gartenschönheit

Zur Anzucht im Garten wartet man die letzten Nachtfröste im Mai ab. Sechs Wochen nach ihrer Aussaat kann die feurige Südamerikanerin mit ihrer Leidenschaft bereits farbige Akzente setzen, egal ob an Zäunen, Laubenpagoden, Spalieren, Mauern oder am Brunnen. Vitamin C, Schwefel, Eisen und antibiotisch wirksame Senföl-Derivate gehören zu den Inhaltsstoffen der Kresse. Zusammen mit ihrem pikanten Geschmack und ihrer Schönheit macht sie den Bestand an Kräuterheilpflanzen wertvoller.

Tipp: Tropaeolum majus Urtinktur von Ceres wird aus dem frischen, blühenden Kraut hergestellt. Herstellerangaben zum Wesen der Pflanze beschreiben die Wirkungsweise als Lichtdurchdringung des Feuchten und Dunklen.

Mykosen sind ein weit verbreitetes und schwerwiegendes Gesundheitsproblem unserer Zeit, das mit schulmedizinischen Antimykotikas nicht dauerhaft gelöst werden kann. Auch in der Ganzheitsmedizin können sie nur durch die kombinierte Anwendung von mehreren Heilmitteln und Therapie sowie einer strengen Diät eingedämmt werden. Ein sehr nützlicher Faktor dabei ist die Kapuzinerkresse.
Warum? Pilze benötigen für ihr Wachstum neben den richtigen Nährstoffen geeignete Umweltbedingungen. So finden wir Pilze bevorzugt an dunklen, feuchten Stellen. An Orten also, die ungenügend mit Licht und Wärme durchdrungen sind. In Analogie dazu benötigen auch die inneren Mykosen neben den Nährstoffen, die aus falscher Ernährung kommen wie zum Beispiel zu hoher Zuckerkonsum, ein geeignetes Milieu.

Physiologisch wird das Milieu durch den pH-Wert und die Elektrolytenzusammensetzung von Blut und anderen Körperflüssigkeiten bestimmt. Energetisch betrachtet deutet das Auftreten von Mykosen darauf hin, dass die Körperflüssigkeiten zu wenig von Licht- und Wärmekräften durchdrungen werden können.

Die Kapuzinerkresse bringt Licht und Wärme in das Dunkel des Stoffwechsels und schafft auf diese Weise die Voraussetzung für eine Änderung des Milieus, das Austrocknen der Pilze.