Nr. 10 Natrium sulfuricum, Na2SO4 wasserfrei

Empfohlene Potenzierung: D 6

Biochemischer Zusammenhang und Auswirkung von Mängeln:

Natrium sulfuricum ist ein wichtiger Funktionsstoff für Leber und Galle.

Leber und Schadstoffabbau: Dieser Mineralstoff ist für den Organismus der Betriebsstoff für den Abbau und die Ausscheidung von Schadstoffen, belastenden Krankheitsabbauprodukten und Arzneimittelmetaboliten über die Entgiftungsmechanismen der Leber. Im Zuge der immer mehr zunehmenden Umweltbelastungen und der dadurch steigenden Schadstoffzufuhr hat dieser Mineralstoff eine zentrale Bedeutung für den Organismus. Er ist das Funktionsmittel für die Biotransformation in der Leber und die Ausscheidungsprozesse des Dickdarms. Neurodermitis, Sonnenallergien, Heuschnupfen, allergischem Asthma, Pollenallergien und andere allergisch bedingte Erkrankungen sind bei einem Defizit die Folge. Schadstoffe sind meist direkt oder indirekt Ursache einer vermehrten Zufuhr von freien Radikalen und belasten die antioxidative Kapazität der Leber, Natrium sulfuricum ist deshalb auch Bestandteil der biochemischen Antioxidanzienmischung.

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Schadstoffdickleibigkeit: Hier sollte unbedingt auf die immer mehr um sich greifende Problematik der Schadstoffdickleibigkeit hingewiesen werden, wobei ein Abnehmen erst dann gelingt, wenn eine dauerhafte Befreiung von Schadstoffen erfolgt

Blähungen: Aber auch eine auftreibende, plagende Flatulenz kann sich einstellen, wenn der Mineralstoff nicht ausreichend zur Verfügung steht. Besonders die Blähungskoliken der Säuglinge können mit einer Mischung aus Nr. 2, Nr. 7 und Nr. 10 gelindert werden. Dabei werden die Mineralstoffe als Brei eingenommen und als Salbenmischung einmassiert.

Schadstoffe in Lösung: Nr. 10 reguliert als biochemischer Funktionsstoff den abbauenden Flüssigkeitshaushalt. Eine chronische Schadstoffbelastung macht sich unter Umständen als geschwollene Füße oder Hände bemerkbar. Geschwollene Tränensäcke sind ebenfalls ein Zeichen für die beschriebenen Belastungen. Verschwollene Augen, vor allem in der Früh, sind ein untrügliches Zeichen, dass in der Nacht die Schadstoffausscheidung blockiert war, meist aufgrund eines belasteten Schlafplatzes.

Wenn Schadstoffe sich im Verdauungsbereich angereichert haben, kann es zu einem reinigenden Durchfall, oder gar Brechdurchfall kommen, auch unangenehm riechende Flatulenz ist möglich.

Ulcus cruris: Ulcus cruris bedarf einer sehr intensiven Begleitung, wobei hier die Hauptmittel die Nr. 10 und Nr. 12 Calcium sulfuricum sind. Nach dem Verständnis der Biochemie nach Dr. Schüßler werden über das geöffnete Bein belastende Stoffe abgegeben, deswegen ist es notwendig über eine Zufuhr von Natriumsulfat die physiologische Ausscheidung über Leber und Dickdarm zu fördern. Natürlich werden in diesem Fall genau die Färbung des Sekretes und des Wundrandes, sowie der Geruch sorgsam registriert und gemäß dieser Kennzeichen weitere Mineralstoffe gegeben. Hier hat die äußere Anwendung der Mineralstoffe eine wesentliche Bedeutung und darf nicht unterlassen werden, sei es als Cremegel, Brei, Wickel, Bad oder Sprühlösung.

Grippaler Infekt: Ein beginnender grippaler Infekt führt oft zu dem Gefühl von zerschlagenen Gliedern. Eine Mischung von 30 Stück Nr. 10 Natrium sulfuricum und 10 Stück Nr. 3 Ferrum phosphoricum am Abend eingenommen, wehrt das Problem meist erfolgreich ab.

Katerkopfschmerz: Ein übermäßiger Alkoholkonsum, wenn wir übermäßigem Zigarettenrauch ausgesetzt waren, oder von Lösungsmitteldämpfen einen Vergiftungskopfschmerz spüren, ist die Nr. 10 ein Mineralstoff, der rasch hilft.

Dermatologie: Beißende Ekzeme, Nesselausschlag, Sonnenallergie und Psoriasis sind Indikationen für eine Einnahme dieses Salzes und weisen auf eine massive Schadstoffbelastung des Organismus hin.

Nr. 10 Natrium sulfuricum ist bei Herpes simplex, Herpes genitalis und Herpes zoster auf Grund des dahinter stehenden Mineralstoffmangels das Hauptmittel.

Diabetes Typ II: In der Biochemie nach Dr. Schüßler steuert die Leber mit Hilfe dieses Mineralstoffes den Depotzucker, damit ist er ein wichtiger Mineralstoff, der bei Diabetes Typ II zur Anwendung kommt in Verbindung mit anderen Mineralstoffen.

Zeichen im Gesicht: Die Farbe dieses Mineralstoffs ist grünlichgelblich, besonders im Kinnbereich (siehe Abbildung). Geschwollene Tränensäcke (siehe Abbildung), oder verschwollene Augen sind ebenfalls ein Zeichen für einen Mangel an der Nr.10. Auch eine bläulichrote Verfärbung, vor allem der Nase (oft als „Schnapsnase“ bezeichnet), diese Farbe kann sich auch über die Wangen, selten sogar über das ganze Gesicht ausbreiten.

Mangelursache, Mangelverstärkung: Durch Umweltbelastungen und allgegenwärtige moderne Chemie und Industrie nehmen Menschen heute vermehrt Stoffe auf, welche die Leber oft in ihrer Ausscheidungsfähigkeit überfordern. Auch ein hoher Arzneimittelkonsum verbraucht viel von diesem Mineralstoff. Alkohol Abusus, Rauchen und Kaffee trinken verstärken einen Mangel.

Speicher im Körper: Leber, Galle

Wirkung: Die Wirkung kann rasch eintreten bei Flatulenz. Schadstoffabbau und Leberstärkung brauchen jedoch eine langfristige Einnahme.

Reaktion: Durch die Einnahme können als Reaktion kurzfristig Durchfall, Katerkopfschmerz und beißend juckende Ausschläge auftreten. Möglich sind auch vermehrt Blähungen oder das Gefühl aufgebläht zu sein. Auch geschwollene Hände und Beine können kurzzeitig auftreten. Alle diese Reaktionen sind auf eine vermehrte Reinigung und Entschlackung über die Leber zurückzuführen. Der Entlastungsvorgang kann mehrere Tage dauern.

Bild Tränensäcke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild grünliche Farbe um den Mund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Brucker Bundesstraße 25 A
A – 5700 Zell am See, Österreich
Tel.: 0043/(0)6542/55044 Fax: DW 4

E-Mail: susana.nf@schuessler-mineralstoffe.at

Vita Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Susana Niedan-Feichtinger – Pharmazierstudium an der Universität Wien.
Seit 1987 selbständige Apothekerin im Pinzgau im Land Salzburg.
Geschäftsführerin der Adler Pharma, seit der Gründung im Jahr 2000.
2001 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Biochemie nach Dr. Schüßler und Antlitzanalyse (GBA), stellvertretende Vorsitzende.
Seit 2005 Ausbilderin und Referentin der GBA, hält Ausbildungskurse für Mineralstoffberater und bildet Ausbilder im Rahmen der GBA aus.
Autorin zahlreicher Schüßler Fach– und Sachbücher im Haug- und Trias Verlag

 

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