Nr. 9 Natrium phosphoricum, Na2HPO4.12H2O

Empfohlene Potenzierung: D 6

Biochemischer Zusammenhang und Auswirkung von Mängeln:

Übersäuerung: Dieser Mineralstoff ist ein bedeutendes Säureregulativ, vor allem in Bezug auf Lactatabbau, die Ausscheidung überschüssiger Harnsäure. Dieser Mineralstoff eignet sich zur Vorsorge in Richtung Diabetes Typ II, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht.

Rheuma und Gicht: Nr. 9 Natrium phosphoricum ist das Generalmittel für fast alle Erkrankungen, die dem gichtisch – rheumatischen Formenkreis zugeordnet oder zu den Übersäuerungskrankheiten gezählt werden, auch Gelenksschmerzen, bei denen der Schwerpunkt der Behandlung auf der topischen Anwendung liegt. Sauer riechender Schweiß, oder Harn sind Zeichen eines Mangels an Nr. 9.

Bindegewebe: Nr. 9 ist der Betriebsstoff für die Regulierung des Säure/Basen Gleichgewichtes im Bindegewebe. Deshalb ist dieser Mineralstoff eine echte Alternative zu jedem Basenpulver.

Magenübersäuerung: bei Sodbrennen, meist verbunden mit saurem Aufstoßen, auch bei einer damit einhergehenden Gastritis, hilft Nr. 9 Natrium phosphoricum.

Mattigkeit und Müdigkeit: Chronische Übersäuerung äußert sich in einer Mattigkeit, die sich nur schwer abschütteln lässt, das spüren auch Sportler im Training. Hier hilft regelmäßiges Baden mit einem Basenbad sowie die Einnahme von Nr. 9 Natrium phosphoricum und Nr.12 Calcium sulfuricum.

Windeldermatitis – hier hilft eine Salbenmischung aus Nr. 3 und Nr.9.

Cellulite hängt ursächlich mit einer Übersäuerung und Kompaktierung des Bindegewebes zusammen. Folgende Mineralstoffe werden dabei eingenommen: Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr. 9 Natrium phosphoricum, Nr. 11 Silicea und Nr. 12 Calcium sulfuricum. In diesem Fall hat die zusätzliche, regelmäßige topische Anwendung einen hohen Stellenwert.

Steinbildung: Liegt eine starke Übersäuerung vor, ist langfristig auch der Kalziumhaushalt betroffen. Es kann zu Steinablagerungen, Kalkablagerungen in den Gelenken und Kalkbrücken zwischen den Rippen, sogar zur Kalkgicht (Chondrokalzinose Syndrom) kommen. Daher sollte versucht werden aus dem Teufelskreis der Übersäuerung herauszukommen und zwar durch reichliche Einnahme von Nr. 2 Calcium phosphoricum und Nr. 9 Natrium phosphoricum und der Anwendung von Basenbädern, sowie einer dauerhaften Umstellung der Ernährung.

Lymphe: Bei geschwollenen Lymphknoten ist Nr. 9 Natrium phosphoricum gemeinsam mit Nr. 12 Calcium sulfuricum eine sehr wirksame Kombination.

Fettstoffwechsel: Natrium phosphoricum ist der Mineralstoff, mit dessen Hilfe der Lipid – und Kohlenhydrat Stoffwechsel reguliert wird.

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Heißhunger (wenn ganz plötzlich etwas gegessen werden muss), Hunger nach Süßigkeiten und kohlenhydratreichen Speisen sind ein untrügliches Zeichen für einen Mangel an Nr. 9.

Fettdickleibigkeit: Natrium phosphoricum ist das Hauptmittel bei Fettdickleibigkeit. Eine besondere Belastung für den Organismus ist in diesem Zusammenhang der Konsum von gehärteten Pflanzenfetten mit ihrem hohen Anteil an Transfettsäuren. Diese unphysiologischen Fette werden angelagert.

Akne: Mitesser und Akne, oder einfach unreine Haut werden über die Einnahme dieses Mineralstoffes effizient reguliert und das Hautbild dadurch rasch verbessert. Die Akne Mischung (Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 9) gemeinsam mit der entsprechenden äußeren Anwendung, ist ein Geheimtipp bei vielen Jugendlichen.

Mangelursache, Mangelverstärkung: Das Grundübel liegt in einer versauernden Ernährung. Besonders der hohe Konsum an Fast Food, Fleisch, Weißmehl, Zucker und saurem Obst ist hier zu erwähnen. Die Menschen sind heute einem oft erdrückenden Arbeitsstress ausgeliefert, der die Versäuerung noch anheizt. Wirkung: Eine Umstimmung des Fettstoffwechsels, oder einer Übersäuerung bedarf einer langfristigen Einnahme.

Reaktion: Durch die Einnahme kann es kurzfristig zu Sodbrennen kommen, weil es zu Säurefluten in den Magen kommen kann. Der Entlastungsvorgang kann mehrere Tage dauern.

Speicher im Körper: Lymphe

Zeichen im Gesicht: Die Antlitzzeichen der Nr. 9 sind ein stumpfer Fettglanz auf der Stirn, als T-Zone oder im ganzen Gesicht, eine gerötete Kinnspitze (siehe Abbildung) und so genannte Fettbacken. Auch die senkrechten Lippenfältchen zeigen eine Übersäuerung an (siehe Abbildung).

 

Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Brucker Bundesstraße 25 A
A – 5700 Zell am See, Österreich
Tel.: 0043/(0)6542/55044 Fax: DW 4

E-Mail: susana.nf@schuessler-mineralstoffe.at

Vita Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Susana Niedan-Feichtinger – Pharmazierstudium an der Universität Wien.
Seit 1987 selbständige Apothekerin im Pinzgau im Land Salzburg.
Geschäftsführerin der Adler Pharma, seit der Gründung im Jahr 2000.
2001 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Biochemie nach Dr. Schüßler und Antlitzanalyse (GBA), stellvertretende Vorsitzende.
Seit 2005 Ausbilderin und Referentin der GBA, hält Ausbildungskurse für Mineralstoffberater und bildet Ausbilder im Rahmen der GBA aus.
Autorin zahlreicher Schüßler Fach– und Sachbücher im Haug- und Trias Verlag

 

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